Kolumne: Dass ich Wörter wie „Authentizität“ kenne, verdanke ich Mama

Wir geben hier nochmal ab an eine unserer Töchter. Sie liest nämlich nicht nur sehr aufmerksam unseren Blog, sondern schreibt selbst gerne. Heute darüber, was sich bei ihr zu Hause verändert hat, seit Mama GFK macht.

Alles hat seine Vor- und Nachteile…

Meine Sicht: Ist ja erstmal nicht weiter schlimm, dass Mama GFK macht. Eigentlich manchmal sogar sehr gut. Man nehme nur mal das Thema Arzttermin (siehe dazugehöriger Artikel).

Allerdings fragt Mama immer: „Wie stellst du dir das vor?“ Das nervt, besonders, wenn Mama es bei Themen sagt, bei denen sie es doch trotzdem selbst bestimmt. Manchmal soll sie mir die Entscheidung einfach abnehmen!

Außerdem finde ich es schlimm, mit ansehen zu müssen, wie mein Bruder auch immer mehr so wird. Leider trifft letzteres auch auf mich zu.

Andererseits kann Mama mich viel besser verstehen als früher. Beispiel: Wenn ich eine nicht authentische Klavierlehrerin habe, versteht Mama mich sofort, und wir können eine neue suchen. Und dass ich Wörter wie „Authentizität“ kenne, verdanke ich nur Mama und der GFK.

Was die anderen so sagen:

Ich habe auch noch ein paar andere Familienmitglieder gefragt, was sie denn so davon halten, das Mama jetzt schon eine Weile GFK macht. Hier sind die Antworten:

Ich find’s mittelgut, manchmal blöd, manchmal toll. Wenn Mama zum Beispiel unserem Bruder hilft, finde ich GFK blöd, weil sie dann für den ist, den ich gerade nicht mag. Wenn sie aber für mich ist, finde ich GFK toll.

meine Schwester

Meine Anmerkung dazu: Eigentlich ist die GFK ja genau NICHT parteiisch…

Da könnte ich ein ganzes Buch drüber schreiben und das würde den Platz hier sprengen.

mein Papa

Was meine Mama dazu sagt:

Natürlich habe ich anschließend nochmal Mama gefragt, was sie denn zu den Reaktionen ihrer Kinder sagt. Ihre Sicht darauf ist wie folgt:

Sieht so aus, als hätte ich noch eine Menge zu lernen… wie schön, dass ich Versuchkaninchen zu Hause habe…

meine Mama
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